Interventionsprozesse

Hier geht es zum Angebotsflyer.

In fast allen Lebenswelten und Institutionen gibt es Pädagog*innen und Jugendliche, die sich gerne für die Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt einsetzen möchten oder dies bereits tun, sich teilweise aber mehr Qualifizierung bzw. Unterstützung wünschen. Engagierte Pädagog*innen und Jugendliche sind häufig mit Vereinzelung oder Abwertungen als ‚humorlos‘, ‚überempfindlich‘, ‚anstrengend‘, ‚Gut-Mensch‘, ‚politisch überkorrekt‘ etc. konfrontiert. Diese engagierten Pädagog*innen und Jugendlichen sollen im Projekt gestärkt und unterstützt sowie die je spezifischen Hindernisse und Potenziale identifiziert und konzeptionell berücksichtigt werden.

Wir bieten die fachliche Begleitung und Beratung bei der Umsetzung von Interventionen in die eigene Institutionenkultur an. Dabei sind ganz unterschiedliche Interventionen denkbar: Planung einer oder mehrerer Veranstaltungen, Diskussionen, Filme bzw. Filmreihen, Konzerte etc., Materialentwicklung und -verbreitung im Kollegium/Team, Gestaltung von Aushängen oder künstlerischen Aktionen, stilles Theater auf dem Schulhof oder in einer Konferenz, Impulse ins Kollegium/Team, kleine Forschungsprojekte (u.a. mit Schüler*innen), Gründung einer Gay-Straight-Alliance, Weiterentwicklung des Institutionsleitbilds, Etablierung von Ansprechpersonen, Entwicklung einer Vernetzung bzw. Kooperation bspw. zwischen schulischen Akteur*innen (Schüler*innenvertretung, Vertrauenslehrkräfte, Schulleitung etc.) und außerschulischen Akteur*innen (Beratungsstellen, NGOs etc.), längere Institutionsentwicklungsprozesse und vieles mehr. 

Die Teilnehmer*innen der Interventionsprozesse werden durch das Projektteam durch Besuche vor Ort, telefonische und Email-Beratung, Email-Feedback, Überarbeitungsvorschläge zu Materialien, Dokumentation etc. begleitet.

Zögern Sie nicht, uns bei Interesse, mit Ihren Ideen oder Fragen zu kontaktieren: interventionen[at]dissens.de

Zuletzt aktualisiert am 04.10.2017